Die Aufgaben der Synode

Oberste Behörde

Die Synode ist die oberste Behörde der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau. Das 128-köpfige Kirchenparlament entscheidet über die Rechnung, das Budget und den Zentralsteuerfuss der Landeskirche. Es ist auch zuständig für den Erlass der landeskirchlichen Gesetze und Verordnungen und die Schaffung oder Aufhebung von landeskirchlichen Stellen und Ämtern. Unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kirchenvolkes erlässt die Synode auch die Kirchenverfassung.

 

Schaffung von Stellen

Aufgrund der Kirchenverfassung ist die Synode für das Leben der Landeskirche verantwortlich. Die Landeskirche übernimmt die Aufgaben, die die Kirchgemeinden nicht in eigener Regie wahrnehmen können. Dazu gehören zum Beispiel die Aus- und Weiterbildung der Katechetinnen und Katecheten für den Religionsunterricht, die Angebote der Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit und der diakonische Dienst für Erwerbslose. In diesen Bereichen erhalten die Gemeinde personelle Unterstützung und Beratung durch Fachpersonen der Landeskirche und ihre Ämter. Die Synode entscheidet über die Schaffung dieser landeskirchlichen Ämter und ihre Finanzierung. So hat sie in den letzten Jahren der definitiven Schaffung der beiden landeskirchlichen Ämter für Diakonie und Soziales und für Gemeinde-Jugendarbeit zugestimmt. Durch den Beschluss der Synode vom 26. November 2001 wurde eine neue Teilzeitstelle für das Kirchliche Feiern mit Jugendlichen geschaffen. Es umfasst das "Fiire mit de Chliine", und die Kinder- und Jugendgottesdienste.

 

Erlass von Gesetzen

Im Rahmen der vom Thurgauer Kirchenvolk genehmigten Kirchenverfassung und der Kirchenordnung trifft die Synode auch einheitliche Regelungen für die ganze Landeskirche. Sie setzen den Rahmen, in dem die 69 Kirchgemeinden und ihre Pfarrämter handeln können.

So hat sie am 14. Juni 1999 mit der Verordnung "Kirche, Kind und Jugend" eine neue Rahmenordnung für den Religionsunterricht, das kirchliche Feiern mit Jugendlichen und die kirchlichen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche erlassen.

Am 26. Juni 2000 hat sie über die neue Besoldungsordnung für die Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer entschieden. Am 25. Juni 2001 öffnete sie mit der neuen Verordnung über Entschädigungen die Möglichkeit, dass der Kirchenrat Empfehlungen für die Abgeltung von Leistungen zwischen den Kirchgemeinden abgeben kann. Die neue Regelung betrifft Mitglieder der Landeskirche, die sich in einer andern als der Wohnsitzkirchgemeinde trauen oder bestatten lassen. Mit einer Änderung des Reglementes über den Finanzausgleich wurden die Abschreibungssätze in den Rechnungen der Kirchgemeinden neu geregelt. Beim Zusammenschluss von Kirchgemeinden kann die Landeskirche neu auch ausserordentliche Finanzausgleichsbeiträge leisten.

Kontakt

Evangelische Synode
des Kantons Thurgau
Präsidium
Judith Hübscher Stettler
Strass 8
8500 Frauenfeld
079 512 76 12
judith.huebscher@evang-tg.ch

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