Das Evangelium ist uns Grundlage und Leitlinie

Das Bekenntnis in unserer Kirchenordnung beschreibt unseren christlichen Glauben so: «Wir glauben an Gott, den allmächtigen Vater und Schöpfer, der uns berufen hat zu seiner Kindschaft und zum ewigen Leben, an Jesus Christus, den Sohn Gottes, in welchem wir die Erlösung haben von unseren Sünden und die Versöhnung mit Gott, und an den heiligen Geist, der uns erneuert nach dem Bilde Gottes zu wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. Amen.»

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KIrchenbote: Steuern vor 150 Jahren und heute

Von 1803 bis 1869 wurden alle Zehnten abgelöst

Die Kirchen – katholisch wie evangelisch - haben vor 1798 massgeblich von den Feudalabgaben der Bauern gelebt. Im Thurgau gab es evangelische Pfarrstellen, die durch katho-lische Klöster finanziert wurden. Das Geld stammte aus den Abgaben, die die evangelische Bevölkerung der Region dem Kloster als Grundherr zu leisten hatte. Mit der Verfassung von 1869 wurden die Grundzinsen und Zehnten im Thurgau endgültig und vollständig abgelöst. Wie die Politischen Gemeinden hatten fortan auch die Kirchgemeinden das Recht, eigene Steuern zu erheben.
In den letzten Jahrzehnten haben Kirchgemeinden und Landeskirche von der steigenden Steuerkraft im Kanton Thurgau profitiert. Das ist angesichts der sinkenden Mitglie-derzahlen erstaunlich und gleichzeitig trügerisch. Man muss die Situation wohl als «Aufblühen» vor einem vorhersehbaren Rückgang des kirchlichen Steuersegens bezeichnen.

Abendmahl soll in wandelnder Form gefeiert werden

Neue Empfehlungen zum Umgang mit Covid-19

Auch in kirchlichen Räumen gilt seit vergangenen Montag, 19. Oktober 2020, eine generelle Maskentragpflicht. Auch mit Maskenpflicht ist in den Gottesdiensten und an kirchlichen Veranstaltungen wenn immer möglich ein Abstand von 1.5 Metern einzuhalten. Können die Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden oder werden an Veranstaltungen Getränke oder Essen abgegeben, sind die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher zu erfassen (Name, Vorname, Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Mit Blick auf Weih-nachten rät der Kirchenrat, das Abendmahl in der wandeln-den Form mit Einzelkelchen zu feiern. Kirchgemeindeversammlungen sind unter Einhaltung der Covid-19-Bestimmungen bereits seit mitte Juni 2020 wieder möglich.
Entscheidungen können aber auch weiterhin durch rein briefliche Wahlen und Abstimmungen getroffen werden.

Informationen des Kirchenrates für die Kirchgemeinden
Anweisungen zum Umgang mit der Coronavirussituation
EKS-Schutzkonzept für Gottesdienste vom 19. Oktober 2020
Muster Schutzkonzept Kirchgemeinde: Word
Muster Schutzkonzept Kirchgemeinde: PDF
Schutzkonzept Mustervorlage Beispiel Seniorennachmittag
Merkblatt: Entscheidungen der Kirchgemeinden
Empfehlungen der Fachstelle Religionsunterricht
Schutzkonzept für Anlässe mit Kindern und Jugendlichen
Schutzkonzept für Kinder und Jugendlager

tecum

"Grenzenlose Verantwortung für alles, was lebt"

Studientag zur Bedeutsamkeit und Aktualität von Albert Schweitzers universeller Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben

Albert Schweitzer (1875 bis 1965) hat als Philosoph und Theologe, Organist und Bachinterpret, Spitalgründer und Urwaldarzt ein umfassendes Lebenswerk hinterlassen. Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit vermittelt sein geistiges Vermächtnis eine Fülle von Anregungen für ein gelingendes Leben. Seine ethischen Aussagen über die Mitgeschöpflichkeit aller Kreaturen sind heute aktueller denn je. Wie sieht ein gedeihliches menschliches Miteinander aus? Wie können wir unsere Lebenswelt erhalten und schonend mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen? Diese Fragen finden im Spiegel von Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben zukunftsweisende Lösungsperspektiven.

Samstag, 7. November, 10 bis 16.30 Uhr Uhr, Kartause Ittingen