Das Evangelium ist uns Grundlage und Leitlinie

Das Bekenntnis in unserer Kirchenordnung beschreibt unseren christlichen Glauben so: «Wir glauben an Gott, den allmächtigen Vater und Schöpfer, der uns berufen hat zu seiner Kindschaft und zum ewigen Leben, an Jesus Christus, den Sohn Gottes, in welchem wir die Erlösung haben von unseren Sünden und die Versöhnung mit Gott, und an den heiligen Geist, der uns erneuert nach dem Bilde Gottes zu wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. Amen.»

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Kirche sein und leben in der Coronavirus-Situation

Gottesdienste im live streaming und Informationen

Gottesdienste für Sie zu Hause über Karfreitag und Ostern
Über Karfreitag, 10. April 2020, und Ostern, 12. April 2020, - wegen der Corona-Pandemie können keine Gottesdienste stattfinden - haben wir für Sie eine Liste der Gottesdienste aus dem Thurgau zusammengestellt, die über live streaming im Internet abrufbar sind. Gönnen Sie sich ein paar hoffnungsvolle und besinnliche Momente. Wir wünschen Ihnen gesegnete Ostern.
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Informationen des Kirchenrates für die Kirchgemeinden
Informationen mit Ideen zum kirchlichen Leben
Anweisungen des Kirchenrates zum Umgang mit der Coronavirussituation
Merkblatt: Entscheidungen der Kirchgemeinden in der Coronavirus-Situation
Ideen für die Arbeit im Bereich Kirche, Kind und Jugend
Empfehlungen der Fachstelle Religionsunterricht

Wettbewerb zu 150-Jahr-Jubiläum der Landeskirchen

Wie viele Tiere sind auf dem Wimmelbild zu sehen?

Im Rahmen des Jubiläums «150 Jahre Landeskirchen Thurgau» lancieren die beiden Thurgauer Landeskirchen einen tierischen Wettbewerb. Grundlage des Wettbewerbs ist das Wimmelbild, das Plakate, Flyer und Banner des Jubiläums ziert. Die Frage lautet: «Wie viele Tiere sind auf dem Wimmelbild zu finden?». Einsendeschluss: 15. Juni 2020.

Wort zum Sonntag in einer Zeit ohne Gottesdienste

Palmsonntag - der kleine Advent in der Passionszeit

Er kommt – kurz vor Kreuz und Tod. Jesus kommt nach Jeru-salem. Er reitet auf dem Esel und macht damit nochmal deutlich, was ihm wichtig ist. Er kommt nicht als Kriegsheld und nicht als Aufrührer. Sein Ritt auf dem Esel in die Stadt ist keine Machtdemonstration. In Frieden kommt er, als Heiland und Verbündeter der Armen und Schwachen. Er kommt und die Menschen legen Palmzweige auf den Weg. Sie rufen: Gepriesen sei, der da kommt.

Diese Ankunft, dieser kleine Advent mitten in der Passions-zeit, möchte uns erinnern, auf wen wir warten – immer, nicht nur vor Weihnachten, sondern das ganze Jahr über. Nicht nur damals in Jerusalem, sondern bis heute. Die Sehnsucht nach ihm soll in uns wach bleiben: Komm, komm in unsere Welt. Komm auf einem Esel und bring Frieden, Heil und Rettung.
In einem Adventslied kommt dies zum Ausdruck:
O Heiland, reiss die Himmel auf; herab, herab vom Himmel lauf.

Wort zum Sonntag in einer Zeit ohne Gottesdienste

Palmsonntag - der kleine Advent in der Passionszeit

Reiss ab vom Himmel Tor und Tür, reiss ab, wo Schloss und Riegel für.
Die Dringlichkeit ist hörbar und die Not spürbar: Reiss auf, lauf, reiss ab! Mit Blick auf die globale Krise in diesen Tagen und Wochen gewinnt diese Bitte und dieser Ruf an Bedeu-tung. Der Mensch tut das Menschenmögliche: Sich solidarisch zeigen, tatkräftig helfen und unterstützen auch über Grenzen hinweg. Der Mensch kann Ängsten Raum geben und aushal-ten, zuhören und trösten. Und doch ist da die Sehnsucht nach seinem Kommen, nach Heil und Frieden.

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
Doch wie soll das gehen? Die Spötter, auch wenn es nur die eigenen und inneren sind, werden laut: Unmöglich! Ein Hirngespinst! – Verlass dich lieber auf dich allein, denn er kommt nicht! Aber der Glaube schweigt nicht und bleibt dabei. In jedem Advent und auch am Palmsonntag erwarten und feiern wir die Hoffnung seiner Ankunft. Sichtbar wird sie unter vielem anderen auch in der Kunstinstallation, die in der Kartause Ittingen entsteht. Vincent Fournier baut die Him-melsleiter zum 150 Jahre-Jubiläum der Landeskirchen. Zum einen führt die Leiter bis hoch zum Himmel. Dieser Weg kann und muss gegangen werden. Zum anderen fliesst der Himmel hinunter bis auf die Erde. So wie im Lied gesungen wird:
O Gott, ein Tau vom Himmel giess; im Tau herab, o Heiland fliess.

Dieses Sichtbarmachen seines Kommens ist unsere Aufgabe und unsere Verpflichtung. Wir bleiben nicht allein. Er kommt und ist schon mitten unter uns. Er ist in unserem Herzen, aber auch in unserem Verstand und in unserem Handeln – im Menschenmöglichen.

Pfarrerin Cathrin Legler
Fachmitarbeiterin Gottesdienst und Musik im tecum