Synode vom 26. November 2018

Synode entscheidet am 26. November 2018 darüber, ob die Landeskirche zusätzliche Dienste und Leistungen erbringen soll

Archivwesen und Integration führen zu Mehrausgaben

Zwei neue Aufgaben fallen im Budget 2019 der Landeskirche und in den Folgejahren ins Gewicht: Die Beratung und Unterstützung der Kirchgemeinden im Archivwesen und die Schaffung eines neuen Arbeitsbereichs «Integration von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung».

Ernst Ritzi*

An der Sitzung vom 26. November entscheidet die Evangelische Synode darüber, ob sie dem Kirchenrat für die vorgesehene Neuordnung des Archivwesens für die Beratung und Unterstützung der Kirchgemeinden bei der zeitgemässen Aktenführung und Archivierung auch die nötigen personellen und finanziellen Mittel mit Kosten von jährlich 32'000 Franken zur Verfügung stellen will. Für die Schaffung eines neuen Arbeitsbereichs «Integration von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung» beantragt der Kirchenrat der Synode eine Ergänzung der Verordnung Kirche, Kind und Jugend. Die vorgesehene 15-Prozent-Stelle hat im von der Synode bereits bewilligten Stellenrahmen für den Arbeitsbereich «Kirche, Kind und Jugend» Platz. Sie verursacht zusätzliche jährliche Lohnkosten von rund 27'000 Franken.

Budget 2019: Der finanzielle Spielraum wird enger
Mit einer deutlich «roten Null» rechnet das Budget 2019, das der Kirchenrat der Synode vom 26. November 2018 zur Genehmigung vorlegt. Dass es bei Einnahmen und Ausgaben in der Grössenordnung von 6.3 Mio. Franken einen Fehlbetrag von 78'435 Franken ausweist, führt der Kirchenrat in seinem erläuternden Bericht auf die steigenden Beiträge an die Ausbildung der künftigen Pfarrerinnen und Pfarrer im Ausbildungskonkordat der Deutschschweizer Landeskirchen, auf die zahlreichen berufsbegleitenden Ausbildungsstellen in den Thurgauer Kirchgemeinden für junge Menschen, die sich am Theologisch-diakonischen Seminar in Aarau TDS zur Diakoninnen und Diakonen ausbilden lassen, auf die steigenden Ausgaben für die IT der landeskirchlichen Verwaltung, auf die beantragten zusätzlichen Aufwendungen für das Archivwesen in den Kirchgemeinden und auf den neuen Arbeitsbereich «Integration von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung» zurück. Um 10'000 Franken höher fällt auch der Beitrag an die Reformierten Medien aus. Weil die Berner Kirche sich aus der Mitfinanzierung der Zeitschrift «bref» zurückgezogen hatte, müssen die übrigen Deutschschweizer Kirchen tiefer in die Tasche greifen. Zu diesen steigenden, jährlich wiederkehrenden Ausgaben kommen Ausgaben für Projekte, die lediglich das Budget 2019 zusätzlich belasten werden. 28'000 Franken sind für das Projekt «Den Weg zu Ende gehen», eine Publikation die die Thurgauer Landeskirche Ende August 2019 zum Umgang mit dem assistierten Suizid herausgeben will, vorgesehen. Mit Kosten von 19'000 Franken separat im Budget ausgewiesen ist auch das Projekt zur 500-Jahr-Feier der Reformation in Zürich. Dr. Jochen Kaiser, der neue Beauftragte der Thurgauer Landeskirche für klassische Kirchenmusik, wird in Zusammenarbeit mit örtlichen Kirchenchören und in Zusammenarbeit mit einem Schauspieler und mit Instrumentalisten dazu ein Musik-, Gesangs- und Theaterstück erarbeiten, das in Sulgen, Steckborn und in der Kartause Ittingen aufgeführt werden soll.

Integration soll als Aufgabe in Verordnung aufgenommen werden
Im Bereich Kirche, Kind und Jugend will die Landeskirche einen neuen Arbeitsbereich «Integration von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung» schaffen, der dazu beträgt, dass Kinder und Jugendliche mit speziellem Förderungsbedarf sich in den kirchlichen Angeboten wie Religionsunterricht, kirchlichem Feiern und Konfirmationsunterricht wohlfühlen und besser zurechtfinden. Der Auftrag für die Fachstellen von Kirche, Kind und Jugend soll durch einen Beschluss der Synode durch die Formulierung «Integration von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung» ergänzt werden. Konkret will die Landeskirche für die Zielgruppe spezielle Angebote wie das vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 erstmals geplante Konfirmationslager für Jugendliche mit Beeinträchtigung anbieten und Pfarrerinnen und Pfarrer und Mitarbeitende in den Kirchgemeinden, aber auch Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung im Umgang mit den kirchlichen Angeboten beraten und unterstützen.

Person für neues 15-Prozent-Pensum steht bereits fest
In seiner Botschaft an die Synode vom 26. November 2018 informiert der Kirchenrat darüber, dass er beabsichtigt, den Frauenfelder Pfarrer Hansruedi Vetsch in einem 15-Prozent-Pensum mit der neuen Aufgabe zu betrauen. Pfarrer Hansruedi Vetsch – so der Kirchenrat - kenne die Bedürfnisse der Kirchgemeinden und Pfarrpersonen und auch der Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigung. Er setze sich seit Jahren im Freizeitbereich für diese Anliegen ein und verfüge deshalb über reiche Erfahrungen und Kompetenzen. Zudem habe er im Juni 2018 den zweijährigen Ausbildungsgang «Heilpädagogischer Unterricht» HRU erfolgreich abgeschlossen. Die vorgesehene 15-Prozent-Stelle hat im von der Synode bereits bewilligten Stellenrahmen für den Arbeitsbereich «Kirche, Kind und Jugend» Platz. Sie verursacht zusätzliche jährliche Lohnkosten von rund 27'000 Franken.

Besondere «Settings» für kirchliche Handlungen nötig
Wo immer möglich und sinnvoll, sollen die Kinder und Jugendlichen mit einer Beeinträchtigung in die eigene (Wohnorts-)Kirchgemeinde integriert werden können. Der Arbeitsbereich «Integration von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung» soll in Zukunft koordinieren, beraten und bei Bedarf die Kontakte zwischen heilpädagogischen Schulen bzw. Einrichtungen einerseits und der Kirchgemeinde bzw. dem Pfarramt anderseits vermitteln. Wo die Integration in die eigene Kirchgemeinde nicht möglich oder sinnvoll ist, sollen regionale Gruppen oder Kirchgemeinden die Aufgabe der Integration von Kindern und Jugendlichen mit einer Beeinträchtigung übernehmen. Der neue Arbeitsbereich Integration hilft mit, dass solche Gruppen entstehen, unterstützt diese bei der Umsetzung der Integration und vermittelt zwischen heilpädagogischen Schulen und Einrichtungen, Eltern und Gruppen oder Kirchgemeinden. Für Menschen mit einem besonderen Förderungsbedarf führt er besondere «Settings» für Taufen, Konfirmationen, Abdankungen u.a. durch. Mit diesen komplexen «Settings» unter Beizug von verschiedenen Fachpersonen wird sichergestellt, dass für alle der Zugang zu kirchlichen Feiern möglich wird.

Neue Grundlagen für das Archivwesen in den Kirchgemeinden
Der Kirchenrat will das Archivwesen der Landeskirche und Kirchgemeinden auf eine zeitgemässe rechtliche Grundlage stellen und die Kirchgemeinden bei der Aktenführung und Archivierung beraten und unterstützen. Zusammen mit einer neuen Verordnung zur Aktenführung und Archivierung hat der Kirchenrat Grundlagen für eine Neuordnung des Archivwesens erarbeitet, die er bei den Kirchgemeinden bis Mitte September 2018 in eine Vernehmlassung gegeben hatte. Der Grundtenor der Vernehmlassung lässt sich so zusammenfassen, dass die Kirchgemeinden es begrüssen, dass sie für die Aktenführung und Archivierung zeitgemässe Grundlagen erhalten sollen, die neben der neuen Verordnung des Kirchenrates auch einen Leitfaden und einen Musterregistraturplan umfassen.

Jährliche Kosten von 32'000 Franken für die Landeskirche
Damit die Neuordnung des Archivwesens in den Kirchgemeinden Fuss fassen kann und in den Kirchgemeinden eine nachhaltige Aktenführung und Archivierung sichergestellt werden kann, beantragt der Kirchenrat der Synode vom 26. November 2018 die Bereitstellung von personellen und finanziellen Mitteln. Um die Kirchgemeinden bei der Pflege und der Entwicklung von Aktenführung und Archivierung zu beraten und zu unterstützen, soll das Stellenpensum für das Kirchenratsaktuariat auf 1. Januar 2019 von 80 auf 90 Stellenprozent erhöht werden. Weiter sollen im Budget der Landeskirche – jährlich wiederkehrend – 15'000 Franken für die strategische Beratung des Kirchenrates bei der Weiterentwicklung von Aktenführung und Archivwesen und für die fachliche Unterstützung der Kirchgemeinden (z. B. durch das Staatsarchiv) zur Verfügung gestellt werden. Bei der strategischen Beratung geht der Kirchenrat von einer dauernden Begleitung durch eine externe Fachperson aus. Bei der Unterstützung der Kirchgemeinden ist eine Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv des Kantons Thurgau angedacht. Die Neuordnung des Archivwesens für die Kirchgemeinden löst damit bei der Landeskirche ab 2019 jährliche Mehrkosten von insgesamt 32'000 Franken aus.

Zwischenbericht des Kirchenrates zur Kirchenentwicklung
Mit Spannung haben die Mitglieder der Synode wohl den Bericht erwartet, in dem sich der Kirchenrat zur künftigen Entwicklung der Thurgauer Landeskirche äussert. Aufgrund der 12 Thesen «In zehn Jahren wird die Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau», die als Grundlage für die Zukunftstagung vom 10. Februar 2018 in der Kartause Ittingen gedient hatten, hat der Kirchenrat sich am 19. September 2018 an einer Retraite mit der konkreten Umsetzung befasst. In seinem Bericht an die Synode legt der Kirchenrat dar, dass er die Absicht hat, die Kirchenentwicklung der nächsten Jahre auf die vier Themenfelder «Mission und Evangelisation/zum Glauben einladen»; «Beteiligungskirche/Freiwilligenarbeit»; «Innovation/Leuchttürme» und «Politische Agenda/Positionierung» zu konzentrieren. Als weitere Fragestellung, die im Zukunftsprozess als Frage in dieser Form bisher nicht aufgeworfen wurde, erkannte der Handlungsbedarf beim Themenfeld «Professionalisierung, steigende Ansprüche an Behörden und Grenzen des Milizsystems». Zu den favorisierten Zukunftsthemen hat sich der Kirchenrat in seinem Bericht an die Synode bereits auch mögliche Handlungsfelder überlegt.

Idee für gesetzliche Grundlage für «Orte der Kirche»
Obwohl der Kirchenrat den Schwerpunkt der Kirchenentwicklung der nächsten Jahre nicht bei der Gesetzgebung sieht, kann er sich vorstellen, dass die am 1. Dezember 2014 in Kraft getretene neue Kirchenordnung um eine Bestimmung ergänzt werden könnte, die es möglich macht, dass übergemeindliche Strukturen eine landeskirchliche Anerkennung erhalten und auch finanziell von der Landeskirche unterstützt werden könnten. Gedacht ist dabei an «Orte der Kirche», die auf «Initiativen aus Kirchgemeinden zurückgehen, aber eines Tages deren Rahmen und Ressourcen übersteigen». Der Kirchenrat denkt dabei zum Beispiel an die von England herkommenden Impulse, die unter dem Stichwort «fresh expressions» bekannt geworden sind und im weiteren Sinn dem Feld «Mission/Evangelisation» zugeordnet werden könnten. Solche Initiativen würden oft weder in die «kommunalen, kirchgemeindeeigenen» noch in die «kantonalen, landeskirchlichen» Strukturen passen. Kirchenrat ist sich bewusst, dass die Formulierung einer gesetzlichen Grundlage für diese «Ort der Kirche» noch mit einiger Arbeit verbunden wäre: «Es müssten die Kriterien festgelegt werden, die erfüllt sein müssten, damit eine landeskirchliche Anerkennung ausgesprochen werden könnte».

Kirchenrat nennt drei konkrete Projekte der Kirchenentwicklung
Den Schwerpunkt der Handlungsmöglichkeiten sieht der Kirchenrat in seinem Zwischenbericht zur Kirchenentwicklung bei drei konkreten Projekten:
Der Kirchenrat kann sich vorstellen, den Kontakt zur Protestantischen Kirche von Sabah/Malaysia (PCS) im Sinn eines «Leuchtturmprojekts» weiter zu pflegen und noch zu vertiefen. Die Kirche des Volkes der Rungus wurde vom Thurgauer Missionarsehepaar Heini und Margrit Honegger in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts mitbegründet. Vom 1. bis 16. November 2018 führt Mission 21 unter Leitung von Alfred Hirt eine Begegnungsreise nach Sabah-Nordborneo durch. Es haben sich auch mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Thurgau angemeldet. So können die bestehenden Kontakte zwischen unserer Thurgauer Kirche und der Protestantischen Kirche von Sabah PCS gepflegt und gestärkt werden. Die Reisegruppe wird auch das Theologische Seminar Sabah STS besuchen, wo die Pfarrerinnen und Pfarrer der PCS ausgebildet werden.
Weitere Schritte möchte der Kirchenrat in Richtung «Beteiligungskirche» gehen. Der Kirchenrat verweist in seinen Bericht an die Synode darauf, dass die Thurgauer Kirche schon bisher viel in die Laienarbeit, z. B. durch die Institution des Laienpredigtdienstes, durch den Laiensonntag, durch die Förderung der Laien in seelsorglichen Kompetenzen und die Schulung und persönliche Befähigung von jugendlichen Leitern in der kirchlichen Jugendarbeit investiert habe. Dies alles geschehe nicht nur unter dem Aspekt der Freiwilligenarbeit, sondern auch mit dem Ziel, Schritte in Richtung «Beteiligungskirche zu gehen».
Gehört und aufgenommen hat der Kirchenrat das im Zukunftsprozess geäusserte Anliegen, die Landeskirche solle sich vermehrt in aktuellen politischen und ethischen Fragen positionieren und profilieren. Mit dem laufenden Projekt «Den Weg zu Ende gehen» wird sich die Landeskirche mit der Veröffentlichung einer Publikation Ende August 2019 in den schwierigen Fragen rund um das Thema «assistierter Suizid» äussern und positionieren.

Zusätzliche Dienstleistungen setzen Ressourcen voraus
Von sich aus macht der Kirchenrat in seinem Zwischenbericht zur Kirchenentwicklung in Bezug auf die Organisation der Landeskirche die Rolle der Landeskirche als «Dienstleisterin» für die Kirchgemeinden zum Thema. Er weist dabei auf die neuen und verstärkten Dienstleitungen der Landeskirche zugunsten Kirchgemeinden in den Bereichen Finanzbuchhaltung (Projekt ökFibu) und Archivwesen hin. Dabei zeigten sich aber – so der Kirchenrat in seinem Zwischenbericht an die Synode - auch die Grenzen der organisatorischen Unterstützungsmöglichkeiten der Landeskirche für die Kirchgemeinden: «Es ist, ganz grundsätzlich, bei allen Entwicklungsschritten im Zusammenhang mit Kirchenreformen immer zu bedenken, dass für zusätzlich Wünschenswertes auch die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung gestellt werden müssen.»

Kirchenrat will mit der Synode im Gespräch bleiben
Für das weitere Vorgehen stellt der Kirchenrat in Aussicht, dass er als Exekutive der Landeskirche mit der Synode als Parlament zur Kirchenentwicklung im Gespräch bleiben wolle. Es sei dabei «nicht auszuschliessen» aber «auch noch nicht beschlossene Sache», dass der Kirchenrat für die Legislatur 2020 bis 2024 der Synode erstmals Legislaturziele zur Diskussion und zur Kenntnisnahme vorlegen werde.

Information und Fragerunde zur neuen Verfassung des Kirchenbundes
Eine ausführliche Information ist an der Synode vom Montag, 26. November 2018, zur neuen Verfassung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK vorgesehen. Die neue SEK-Verfassung soll an der Abgeordnetenversammlung vom 18. Dezember 2018 verabschiedet werden. Vor der Mittagspause wird Kirchenrätin Ruth Pfister, die Mitglied des Rates des SEK ist, über den Inhalt der neuen SEK-Verfassung informieren. Nach der Mittagspause werden die Thurgauer Mitglieder in der AV des SEK die Fragen beantworten, die die Mitglieder der Synode nach der allgemeinen Information am Vormittag schriftlich eingereicht haben. Zur Delegation der Thurgauer Landeskirche in der AV des SEK gehören: Kirchenratspräsident Pfarrer Wilfried Bührer; und die beiden Synodalen Pfarrer Hansruedi Vetsch, Frauenfeld; und Urs Steiger, Güttingen. Der Kirchenbund soll neu Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS heissen. Rechtlich gesehen bleibt die EKS ein Verein. Die Abgeordnetenversammlung soll neu als «Synode» bezeichnet werden. Der Thurgauer Kirchenrat beurteilt den Bezeichnungswechsel von «Abgeordnetenversammlung» zu «Synode» in seiner Botschaft an die Synode vom 26. November 2018 positiv: «Damit soll deutlich werden, dass es um mehr geht als um eine reine Vereinsversammlung. Wesentliche Fragen des Glaubens und des kirchlichen Selbstverständnisses sollen nicht mehr ausschliesslich und abschliessend in den kantonalen Gremien besprochen werden. Es soll auf gesamtschweizerischer Ebene um eine möglichst weitgehende Einheit gerungen werden. In einer Zeit, da der Bezugsrahmen vieler Kirchenmitglieder nicht mehr nur die Ortsgemeinde ist und in der viele Selbstverständlichkeiten verloren gehen, soll die Kirche auch auf nationaler Ebene erkennbar sein.»

Infos zum Jubiläumsprojekt «150 Jahre Thurgauer Landeskirchen 2019/2020»
An der Synode vom 26. November 2018 wird der Kirchenrat über den Zwischenstand und über die Vorbereitungen für das Jubiläumsprojekt «150 Jahre Thurgauer Landeskirchen 2019/2020» informieren. Die Synode hat für das Projekt in den letzten zwei Jahren Gelder von insgesamt 150'000 Franken genehmigt.

Synodegottesdienst mit Einsetzung von zwei neuen Mitarbeitenden
Die Verhandlungen der Synode vom Montag, 26. November 2018, im Rathaus in Weinfelden sind wie immer öffentlich. Sie beginnen am Morgen um 9.30 Uhr, werden von 12.00 bis 13.45 Uhr für das Mittagessen unterbrochen und am Nachmittag weitergeführt. Spätestens um 16.45 Uhr dürfte die Sitzung beendet sein. Zur Sitzung gehört auch der Synodegottesdienst, der vor den Verhandlungen um 8.15 Uhr in der evangelischen Kirche in Weinfelden stattfindet. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Ruedi Bertschi, Romanshorn, geleitet. In Rahmen des Gottesdienstes werden Dr. Jochen Kaiser, neuer Mitarbeiter der Fachstelle Musik in der Kirche, und Pfarrerin Cathrin Legler-Widmer, neue Mitarbeiterin von tecum, feierlich in den Dienst in der Landeskirche aufgenommen.

*Ernst Ritzi ist Aktuar des Evangelischen Kirchenrates

Sitzungsunterlagen

Vorsynoden zur Synode vom 26. November 2018

Zur Vorberatung der Geschäfte der Synode vom Montag, 26. November 2018, finden regionale Vorsynoden statt. Sie dienen der Information und der Meinungsbildung:
Aadorf: Montag, 19. November 2018, 18.30 Uhr, evang. Kirchgemeindezentrum in Aadorf (Organisation: Roland Gahlinger, Aadorf)
Amriswil (Oberthurgau): Montag, 19. November 2018, 19.30 Uhr, Altes Pfarrhaus, Bahnhofstrasse 3, Amriswil, Stübli im Parterre (Organisation: Fritz Wälchli, Amriswil)
Frauenfeld: Dienstag, 20. November 2018, 19.30 Uhr, in der Krypta der Stadtkirche, Freie Strasse 12, Frauenfeld (Organisation: Pfarrer Markus Aeschlimann, Frauenfeld)
Steckborn: Montag, 19. November 2018, 19.00 Uhr, im Sitzungszimmer oberhalb des Sekretariats der Kirchgemeinde, Kirchgasse 29, Steckborn (Organisation: Pfarrer Andreas Gäumann, Steckborn)
Weinfelden: Montag, 19. November 2018, 19.30 Uhr, evangelisches Kirchgemeindehaus, Weinfelden (Organisation: Peter Huber, Andwil)